Joomla TemplatesBest Web HostingBest Joomla Hosting

2. Sieg im 2. Rückrundenspiel

Ein Unentschieden war das Ziel. Am Ende gewannen die Tischtennis-Frauen der SV Böblingen gegen den Bundesliga-Dritten TTG Bingen mit 6:4.

Bingen musste auf seine Nummer vier Marie Migot wegen Knöchelentzündung verzichten. Dafür kam die erst 13-Jährige Larissa Berger zum Einsatz. In den Doppeln gelang den Böblingerinnen eine komfortable 2:0-Führung, was wie sich später herausstellte eine Vorentscheidung war. Gotsch/Stähr boten gegen Bingens Paradedoppel Ding/Wan eine voll konzentrierte Leistung in der Abwehr und auch im Angriff. Auch Kraft/Kaim ließen nichts anbrennen. Qianhong Gotsch gewann den ersten Satz gegen die tschechische Meisterin Hana Matelova souverän, den zweiten musste sie sich nach Rückstand hart erarbeiten. Auch im dritten Satz lag "Hongi" hinten. Doch sie drehte das Ergebnis wieder. Mit präziser Abwehrarbeit verleitete sie Matelova zu Fehlern. Bei Bedarf schloss die Böblingerin mit der Vorhand auch selber ab. Theresa Kraft schmetterte unermüdlich gegen das Abwehr-Bollwerk Ding Yaping an, konnte letztendlich aber nichts bewirken. 3:1 für Böblingen zur Pause.

Danach bezwang Rosalia Stähr ohne Probleme die 13-Jährige Larissa Berger, die sonst in der Verbandsliga aktiv ist. Julia Kaim begann hektisch im Duell der DM-Viertelfinalistinnen gegen Wan Yuan. Das änderte sich erst im dritten Satz, als Kaim Ruhe ins Spiel brachte und mit der Rückhand glänzend plazierte. 8:5 für die Böblingerin. Doch dann drehte Wan Yuan wieder auf und machte daraus ein 9:11. Dann das ewig junge Duell, der Klassiker der Abwehrheldinnen mit Offensivqualitäten, Qianhong Gotsch gegen Ding Yaping. Das letzte Aufeinandertreffen gewann die Bingerin. Diesmal ging Hongi gleich 7:1 in Führung. Mit einem Vorhandkracher gewann sie 11.2. Auch im zweiten Satz setzte die Böblingerin voll auf Angriff und gewann 11:5. Und im dritten Satz zeigte Hongi mit zum Teil atemberaubenden Aktionen, warum sie die beste Bundesligaspielerin ist. Ehemann Ingo Gotsch, der nach langer Abstinenz wieder einmal coachte: "Ich habe schon viele Spiele zwischen den beiden gesehen, aber so glatt lief es noch nie. Meine Frau verfügte über eine 95-Prozentige Trefferquote im Angriff und war in der Abwehr dicht. Das war schon ein Niveau der Weltklasse." Mit 12:10 holte Theresa Kraft den ersten Satz nach einem brillanten Auftritt gegen Hana Matelova. Den zweiten Satz verlor die Böblingerin knapp, den dritten deutlich und auch den vierten.

Etwas unglücklich agierte Rosalia Stähr gegen Wan Yuan. Beim Satz-Stand von 1:1 verlor sie den dritten Satz mit 9:11 nach Rückschlagfehler. Und auch der vierte Satz ging knapp mit 10:12 an die Bingerin. Das war aber alles halb so schlimm, denn in der Zwischenzeit hatte Julia Kaim standesgemäß schon den Siegpunkt gegen Bingens junge Ersatzfrau geholt. SVB-Bundesliga-Manager Frank Tartsch war natürlich glücklich über den Sieg und verkündete gleich noch eine gute Nachricht: "Wir starten auch in der Saison 2017/18 in der Bundesliga und zwar mit der gleichen Mannschaft wie bisher". Was Frank Tartsch allerdings Sorgen macht: dem Vernehmen nach denken drei Mannschaften darüber nach, in der neuen Bundesliga-Saison nicht mehr mitzumachen. Außerdem will keiner aus der 2. Liga aufsteigen. Das heißt, die Sollstärke von zehn Teams würde womöglich dramatisch verfehlt. Meldeschluss für die kommende Saison ist am kommenden Mittwoch.

Die Ergebnisse (SVB zuerst genannt): Gotsch/Stähr - Ding/Wan 3:0, Kraft/Kaim - Matelova/Berger 3:1, Gotsch - Matelova 3:0, Kraft - Ding 0:3, Stähr - Berger 3:0, Kaim - Wan 0:3, Gotsch - Ding 3:0, Kraft - Mateova 1:3, Stähr - Wan 1:3, Kaim - Berger 3:0.

 
Bundesligasponsoren
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Wer ist online
Wir haben 42 Gäste online