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Sarah Wagner macht das 5:5

Mit einem 5:5 gelang Schlusslicht SV Böblingen ein unerwarteter Punktgewinn gegen TTG Bingen, den Herbstmeister der Tischtennis-Bundesliga.

Bingen kam ohne Hana Matelova, die sich einer Zahn-Operation unterziehen musste. Bei Böblingen fehlte Theresa Kraft wegen ihrer Thrombose. Gotsch/Stähr waren im ersten Doppel ungefährdet genauso wie Bingens Ding/Wan im zweiten. "Mit einem 5:5 wäre ich zufrieden", stapelte Bingens Manager Joachim Lautebach danach tief, hatte aber einen guten Riecher. Jung-Nationalspielerin Wan Yuan schmetterte im ersten Einzel gegen Qianhong Gotsch aus allen Rohren. Das genügte jedoch nicht, weil "Hongi" im Angriff immer wieder Nadelstiche setzte. Rosalia Stähr verlor gegen Abwehrkünstlerin Ding Yaping, weil die Bingerin auch in der Offensive überzeugte. 2:2 zur Pause.

Dann hatte Julia Kaim keine Probleme mit Bingens Ersatzfrau Elisabeth Erk. Böblingens Ersatzspielerin Sarah Wagner kam ab und zu mit ihrer starken Vorhand zum Zuge, besonders im zweiten Satz. Gegen die Französin Marie Migot reichte das aber nicht. Anschließend folgte die vermeintlich erste spannende Partie des Sonntags. Qianhong Gotsch gegen Ding Yaping. Seit 26 Jahren duellieren sich beide regelmäßig auf allerhöchstem Niveau. Den ersten Satz holte die Böblingerin souverän mit 11:3. Hatte aber im zweiten eine kritische Phase zu überstehen. 9:5 führte Hongi, um dann aber 9:10 ins Hintertreffen zu geraten. Doch Ding machte einen Fehlaufschlag zum 10:10 und die Böblingerin gewann mit 12:10. Im dritten Satz lief Qianhong Gotsch zur Hochform auf. Sie schmetterte was das Zeug hält ohne die Abwehrarbeit zu vernachlässigen. Gleich hieß es 6:0 für Hongi und am Ende 11:2. Ein glanzvoller Sieg und damit die Revanche für die Niederlage in der Vorrunde. 4:3 für Böblingen, das sah richtig gut aus. Rosalia Stähr war dann mindestens zwei Sätze lang nahezu ebenbürtig mit Wan Yuan, konnte aber nicht punkten. Julia Kaim hatte eine gute Körpersprache und einen ganz starken Auftritt beim 11:3 im ersten Satz gegen Marie Migot. Im zweiten Satz verlor die Böblingerin ihre Linie, die Rückhand kam nicht mehr so gut. Marie Migot wurde immer stärker und setzte sich durch. Es war die einzige Partie über mehr als drei Sätze.

Dann die letzte Partie des Tages. Sarah Wagner aus der Landesliga Württemberg gegen Elisabeth Erk aus der Verbandsoberliga Südwest. Die Böblingerin musste gewinnen, um der SVB ein Remis zu retten. Sarah Wagner begann gut, mit 11:5 holte sie sich ihren ersten Bundesliga-Satzgewinn. Dann mit 11:6 gleich den zweiten. Taktisch geschickt eröffnete Sarah Wagner immer mit einer weichen Vorhand. Um dann wenn möglich brachial zuzuschlagen, ebenfalls mit der Vorhand. Im dritten Satz wackelte die Böblingerin leicht, brachte aber mit 11:9 ihren viel umjubelten ersten Bundesligasieg unter Dach und Fach.

"Bis zum 3:3 sahen wir den erwarteten Spielverlauf. Dann gewann Hongi den Klassiker gegen Ding Yaping erstaunlich klar. Sarah war für mich im Duell der Ersatzspielerinnen die Außenseiterin. Aber sie behielt die Nerven", äußerte sich SVB-Trainer Volker Ziegler sehr zufrieden mit dem 5:5.

Die Ergebnisse (Böblingen zuerst genannt): Gotsch/Stähr - Migot/Erk 3:0, Kaim/Wagner - Ding/Wan 0:3, Gotsch - Wan 3:0, Stähr - Ding 0:3, Kaim - Erk 3:0, Wagner - Migot 0:3, Gotsch - Ding 3:0, Stähr - Wan 0:3, Kaim - Migot 1:3, Wagner - Erk 3:0.

 
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